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ZU GAST IM WEINGUT CASTELLO BANFI.
GESCHENK TOSKANA.

Ein Hoch auf die Beziehung zur Kundschaft! Wer bei Binelli Group ein Auto kauft, erhält als Zeichen der Wertschätzung eine Magnum-Flasche «Cum Laude» des preisgekrönten Weinguts Castello Banfi. Katrina Wenger, Mitglied der Unternehmensleitung von Binelli Group, und Ambassadorin Anna Maier haben eine Ausfahrt in die Toskana gemacht und den Zauber von Montalcino entdeckt.

Text: Anna Maier

Foto: Jean-Pierre Ritler

Der erste Eindruck: atemberaubend. Majestätisch thront das Castello Banfi auf einer Anhöhe in der malerischen Landschaft der berühmten Weinregion. Die fürs Auge vielfältige Anfahrt durch die Hügel und Wiesen der Toskana erreicht definitiv ihren Höhepunkt, als das Ziel knapp zwei Autostunden entfernt von Florenz ins Blickfeld kommt. Leise Bewunderung und laute Vorfreude machen sich breit.

Wie eine Filmkulisse wirkt das unter Weinbegeisterten bestens bekannte Castello, das seit über vier Jahrzehnten im Besitz der italoamerikanischen Familie Mariani ist. Cristina Mariani-May führt es als CEO in zweiter Generation. Sie lebt mit ihrer Familie in New York City, dem totalen Kontrast zum Banfi-Hauptsitz. Als ich sie im Frühsommer an einem Wein-Event des Zürcher Familienunternehmens Bindella kennenlerne, erzählt sie mir, dass Italien für viele US-Amerikaner:innen (sechs Prozent der Bevölkerung sind Nachkommen italienischer Einwander:innen) die Traumdestination schlechthin sei. Ein Ort der Sehnsucht, um der Hektik der Grossstädte zu entfliehen. Dolcefarniente statt Dichtestress. Die vielbesprochene Italianità, der man sich Anna Maier (links) und Katrina Wenger (rechts) bei ihrer Ankunft im Castello Banfi kaum entziehen kann. Und alles scheint von einer betörenden Intensität: die Menschen, das Licht, die Landschaft, das Essen.

 

«Es ist unser Wunsch, der Kundschaft ein aussergewöhnliches Erlebnis zu schenken.»

- Katrina Wenger, CMO und Mitglied der Unternehmensleitung Binelli Group

 

Warum sie sich für einen toskanischen Wein entschieden habe, frage ich Katrina Wenger, während wir an prachtvollen Olivenhainen entlangfahren. «Unsere Kundinnen und Kunden sind Genussmenschen, die Freude haben an Schönem und eine hochstehende Qualität schätzen. Über unseren Kooperationspartner Bindella sind wir auf das Weingut Banfi gestossen, weil es für dieselben Werte steht wie wir: Es ist unser oberstes Ziel, der Kundschaft ein einzigartiges Erlebnis zu schenken.» Während sie erzählt, steuert die CMO von Binelli Group das BMW 4er Cabriolet durch eine beeindruckend lange Zypressenallee, die direkt in die pompöse Vorfahrt des Schlosshotels mündet.

Castello Banfi, erbaut zwischen dem 9. und dem 13. Jahrhundert, ist heute ein Luxusresort mit drei Restaurants, einem Museum mit jahrhundertealter Glaskunst und Fundschätzen. Es gibt Pläne, dass hier sogar ein in der Nähe ausgegrabenes urzeitliches Walfisch-Skelett ausgestellt werden soll. Für viele der jährlich 60 000 Gäste der wichtigste Punkt ist eine preisgekrönte Weinproduktion mit internationaler Ausrichtung.

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Anna Maier und Katrina Wenger bei ihrer Ankunft im Castello Banfi

DEM HERZEN GEFOLGT

«Herzlich willkommen», ertönt es in breitestem Schweizer Dialekt. Wenn Hotel-Direktorin Elizabeth Koenig Neuankömmlinge in Empfang nimmt, dann ist dieses «herzlich» keine Floskel, sondern wird von der ausgewanderten Zürcherin mit jeder Faser ihres Wesens verkörpert. Eine Grande Dame, wie sie im Buche steht, mit eleganter Erscheinung, wachen Augen, freundlichem Gesicht. Und sie ist ein wandelndes Weinlexikon, wie wir später feststellen werden. Elizabeth Koenig ist seit den Anfängen der Banfi Weinproduktion zu Beginn der 80er-Jahre die gute Seele des mittelalterlichen Schlosses. Sie weiss um all die Persönlichkeiten (Königshäuser inklusive), die hinter den altehrwürdigen Mauern schon genächtigt oder sich im Burghof verköstigt haben. Trotzdem ist sie die Diskretion in Person, ohne distanziert zu wirken.

«Es ist exakt 40 Jahre her. 1982 kam ich ins Castello. Ich mag mich noch genau an den allerersten Tag erinnern, denn ich zog mir gleich einen Sonnenbrand zu.» Der Liebe war sie in die Toskana gefolgt, als es ihren damaligen Freund, einen ebenfalls aus Zürich stammenden Schweizer, aus persönlichen Gründen für eine Weile ins Ausland zog. Die junge Frau ging spontan mit im Glauben, es handle sich um eine auf ein paar Monate beschränkte Auszeit. Weit gefehlt! Die grösste Umstellung für die Stadtzürcherin war, sich plötzlich mit der komplett neuen Kultur des Landlebens auseinandersetzen zu müssen. Entgegengesetzt ihrer Gewohnheit, schnell mal zu Fuss in die Oper, zum Einkaufen oder an den See zu gelangen. «Es war für mich gewöhnungsbedürftig: Hier oben auf dem Hügel gab und gibt es keine Unterhaltung. Man sollte sich gut mit sich selbst beschäftigen können.» Das wiederum fällt ihr leicht. Genauso half ihr ihre Anpassungsfähigkeit, die sie sich von klein auf angeeignet hatte. In Chicago geboren als Tochter eines abenteuerlustigen Schweizer Paares, das in die USA auswanderte und erst wieder in die Heimat ziehen wollte, wenn auch Frauen abstimmen durften (und diesen Vorsatz auch einhielten).

Wie war es eigentlich für ihre Eltern, dass sie als junge Frau nie wieder nach Zürich zurückkehrte, abgesehen von einer Handvoll kurzer Familienbesuche? «Das war, vor allem für meine Mutter, gewöhnungsbedürftig. Obwohl sie ihren Moment hatte, an dem sie wohl auch ein wenig stolz war: Als sie gleichzeitig mit dem belgischen König auf Besuch weilte und dieser mich mit seinem Auto nach Hause fuhr. Da fielen ihr fast die Augen aus dem Kopf.» Beim Gedanken an die unterschiedlichen «Königsklassen», die da aufeinanderprallten, muss die Schlossdirektorin herzhaft lachen.

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Rund 10 Millionen Flaschen werden jährlich in der Cantina produziert.

GENUSSVOLLES GESCHENK

Kaum durch die schweren Tore in den grosszügigen Schlosshof eingetreten, hält man schon das erste bauchige Weinglas in der Hand. Ein «Cum Laude» 2019 wird uns serviert. Die Farbe: ein intensives Rubinrot. Die erste Nase macht leichte Röstaromen aus. Wir stossen an – «Salute!» – und nehmen einen ersten Schluck.

Und wie ist er nun, der Wein, der ausgewählt wurde als exklusives Geschenk für die Binelli Group Kundschaft? Wir sind uns einig: ein einfach zu trinkender, harmonischer und ausgewogener Tropfen. Eine gelungene Mischung aus vier Rebsorten – was in der Toskana eher selten vorkommt gemäss Elizabeth Koenig. Eine Mischung, die sich nicht in den Vordergrund stellt, sondern ein Essen bestmöglich ergänzt und unterstützt. «Wir wünschten uns einen erstklassigen, aber nicht zu komplizierten Wein. Einer, der in jede gesellige Runde passt. Zudem fand ich, dass der Name passt: «Cum Laude» bezeichnet eine akademische Leistung, die klar über dem Durchschnitt liegt, was ebenfalls unser Service- Anspruch ist. Deshalb ist dieser edle Tropfen ein rundum stimmiges Dankeschön für die vertrauensvollen Beziehungen zu unseren Kundinnen und Kunden», zeigt sich Katrina Wenger erfreut über ihre Wahl.

 

EIN ORT MIT GESCHICHTE

Nach dieser ersten Degustation nimmt uns Elizabeth Koenig mit auf eine Reise durch die beeindruckende Geschichte von Banfi. 10 Millionen Flaschen werden jährlich produziert und gelagert in der Cantina, dem Weinkeller, der wirkt wie eine unterirdische Kathedrale. Pompös, mit hohen geschwungenen Decken. Acht Meter unter Boden, mit einer vor allem in den heissen Sommermonaten angenehmen Durchschnittstemperatur von 15 bis 16 Grad. Hunderte von Eichenfässern in unterschiedlichen Grössen stehen fein säuberlich beschriftet in diesem  kirchenähnlichen Gewölbe. Hoch oben an der Decke hängt ein auffälliger Kronleuchter, gefertigt ausgrünen Weinflaschen. «Es ist ein Kunststück, dieses Kunststück zu entstauben», meint Elizabeth Koenig mit dem für sie typischen trockenen Humor und lacht.

 

«Wir arbeiten mit den Händen, aber denken mit dem Herzen.»

- Elizabeth Koenig, Hospitality Director Banfi Wine Resort

 

Es macht Spass, ihr zuzuhören, wenn sie ausholt zu ausschweifenden Erzählungen über die Gründerfamilie. Über die Gebrüder John und Harry Mariani, Amerikaner mit italienischen Vorfahren aus der Region, die 1978 beschlossen, das Castello Banfi zu kaufen und eine Weinproduktion anzusiedeln. Sie wollten den beliebten Brunello di Montalcino in die USA importieren.

Die Namensgeberin des imposanten Imperiums war übrigens Urgrosstante Teodolinda Banfi. Gemäss Familiensaga die erste Frau, die im Vatikan den päpstlichen Haushalt führte, ohne selbst Nonne zu sein. Dem damaligen Papst Pius XI. hatte sie schon zu seiner Zeit als Kardinal gedient. Durch ihre Beziehungen zur Kirche konnte ihr Neffe Giovanni Mariani – der Vater der beiden Banfi-Gründer – eine Schulbildung geniessen, was im damaligen Italien nicht selbstverständlich war. Viele Kinder besuchten nach dem Zweiten Weltkrieg keine oder nur wenige Jahre die Schule und wurden stattdessen von ihren Eltern als Arbeitskräfte eingesetzt oder vermittelt.

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Toskanisches Geschenk: der Cum Laude Toscana IGT 2019

Obwohl Giovanni Marianis Söhne in den USA aufwuchsen, war es ihm wichtig, dass diese ihre Wurzeln nicht vergassen. So kam es in den frühen 80er-Jahren zum grosszügigen Investment der Brüder in die Heimat ihrer Vorfahren. Castello Banfi entwickelte sich bald zum Grosslieferanten für besten Brunello. Von den 10 Millionen Flaschen Wein, die hier jährlich produziert werden, finden grosszügige 40 Prozent den Weg über den grossen Teich.

Heute schreibt die zweite Generation, mit JohnsmTochter Cristina Mariani-May als Geschäftsführerin, die Erfolgsgeschichte weiter. Und sie tut dies mit viel unternehmerischem Geschick: Banfi ist das weltweit erste Weingut mit Auszeichnungen für soziales, ethisches und ökologisches Engagement. Ebenso aussergewöhnlich wie vorbildlich ist, dass bei Banfi – mit Mariani-May als CEO und Elizabeth Koenig als Hospitality Director – die zwei wichtigsten Positionen in einer an der Spitze nach wie vor männerdominierten Weinwelt von Frauen besetzt sind. «Nach all den vielen Jahren fühlt es sich so an, wie wenn ich ein Teil der Familie wäre. Wir sind zusammen gross geworden», sagt Koenig, während sie hinter dem prunkvollen Tresen der Taverne steht und diese Szenerie einmal mehr ein hübsches Fotosujet abgibt. So wie fast jede Ecke im und um das Castello.

 

EINZIGARTIGER CHARME

Ein- oder zweimal im Jahr kommt der inzwischen 90-jährige Gründer John Mariani zu Besuch. Für mehrere Wochen, manchmal auch Monate. «Und jedes Mal sagt er, es sei vielleicht sein letzter Trip nach Europa. Er wird wohl bis zu seinem Tod zurückkehren an seinen Herzensort.» Elizabeth Koenig lächelt. Sie weiss um die besondere Magie, die in der Luft liegt. Was ist es denn, das Banfi in eine Art Zauberschloss verwandelt? «Es ist schwierig zu beschreiben, aber wer hier ist, spürt einen kraftvollen Flecken Erde, behaftet mit viel positiverEnergie.» Während wir uns zum Sonnenuntergang für einen grandiosen Rundumblick zur Laube begeben, sprechen wir darüber, wie privilegiert wir doch sind, jetzt hier zu stehen, diese Gespräche zu führen und dazu genüsslich Wein zu trinken. «La vita è bella», sagt man in Italien treffend in solchen Situationen des Genusses. Und genau dieses Gefühl, so hoffen wir, verspürt die Kundschaft von Binelli Group genauso intensiv, wenn sie die Magnumflasche öffnet und den «Cum Laude» im Kreise lieber Menschen geniesst. Salute!

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BIN-MAG-3 Teaser Cum Laude

Cum Laude Toscana IGT 2019

Schmeichelnde, fruchtbetonte Rotwein-Cuvée in intensivem Rubinrot. Mit dezenter Süsse in der Nase, perfekt ausbalancierter Säure und harmonisch eingebundenen Tanninen. 30% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot, 25% Sangiovese, 15% Syrah.

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